Das Bestreben der BARMER GEK ist es, die Versicherten und ihre Angehörigen mit all den Leistungen zu versorgen, die zur Erhaltung oder Wiederherstellung ihrer Gesundheit erforderlich sind. Dies geschieht im Rahmen der Sozialgesetzgebung und der entsprechenden Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA). Bei jährlichen Ausgaben von ca.22 Milliarden Euro für u.a. ärztlichen Leistungen, Arzneimitteln, Heil- und Hilfsmitteln und Vorsorge/Rehamaßnahmen bleibt es natürlich nicht aus, dass die Erwartungen der Versicherten nicht immer mit den Möglichkeiten der Kasse übereinstimmen. Seien es erwartete Kuren, außergewöhnliche Arzneien oder Heilmaßnahmen die im Grenzgebiet zwischen kosmetischer und medizinisch notwendiger Behandlung liegen oder angeforderte Hilfsmitteln die den Rahmen der Richtlinien überschreiten. In solchen Fällen sollte der Versicherte wissen, dass er die Entscheidung der Kasse nicht unwidersprochen hinnehmen muss.

Sein Widerspruch gegen die Entscheidung der Krankenkasse wird einem der acht Widerspruchsausschüsse der BARMER GEK zur Entscheidung vorgelegt. Dort entscheiden die jeweils vier Mitglieder nach eingehender Beratung mit den zuständigen Sachbearbeitern ob eine Abhilfe möglich ist. Grundsätzlich geschieht dies mit dem gemeinsamen Bestreben einen Weg zu finden, ob und wie dem Antrag des Versicherten Rechnung getragen werden kann. Hierbei zeigt sich in vielen Fällen dass die geltenden Gesetze und Richtlinien eine Rücknahme der durch die Geschäftsstelle getroffenen Entscheidungen nicht erlauben. In Einzelfällen findet sich jedoch gemeinsam ein Weg den Versicherten zu unterstützen und seinen Antrag zu realisieren. In den monatlich stattfindenden Sitzungen entscheidet jeder Widerspruchausschuss über ca. 70 -100 Widersprüche aus Kranken und Pflegekasse. In die Entscheidung fließen nicht nur die Ergebnisse der Gutachten des MDK und die Begründung der eingereichten Widerspruchschreiben und ärztlichen Unterlagen ein, es erfolgt auch eine Würdigung der vorgebrachten Argumente mit dem „gesunden Menschenverstand“ und dem Wohlwollen, das jedes Mitglied von der BARMER GEK erwarten kann. Trotzdem lassen die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Mehrzahl der eingereichten Widersprüche eine Änderung der getroffenen Entscheidungen nicht zu. Dies wird dem Versicherten dann im Widerspruchsbescheid mitgeteilt. Sowohl die Verwaltung als auch die Widerspruchsausschüsse legen Wert darauf, diesen „Verwaltungsakt“ dem Antragsteller verständlich und unter Schilderung der entsprechenden Gründe mitzuteilen. Fühlt sich der Antragsteller dann noch immer im Unrecht hat er die Möglichkeit die Entscheidung beim zuständigen Sozialgericht durch Klage anzufechten. Die Widerspruchsausschüsse werten dann in den folgenden Sitzungen die Entscheidungen der Sozialgerichte aus und um daraus Lehren für künftige Entscheidungen zu ziehen.

Prager_IngridPrager, Ingrid
Vorsitzende Widerspruchsausschuss I

 

 

Goyn_DieterGoyn, Dieter
Vorsitzender Widerspruchsausschuss II

 

 

Zschernack_PeterZschernack, Peter
Mitglied Widerspruchsausschuss II

 

 

FunckeFunke, Wolfgang
Mitglied Widerspruchsausschuss III

 

 

Alber_KirstenAlber, Kirsten
Mitglied Widerspruchsausschuss V

 

 

Heerbeck_GertrudHeerbeck, Gertrud
Mitglied Widerspruchsausschuss VI

 

 

goebel_juergenGöbel, Jürgen
Vorsitzender Widerspruchsausschuss VIII

 

 

Kruger_WolfgangKrüger, Wolfgang
Mitglied Widerspruchsausschuss I

 

 

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Pauli, Monika
stv. Vorsitzende Widerspruchsausschuss II

 

 

Pauli_Totila_WolfgangPauli, Totila Wolfgang
Vorsitzender Widerspruchsausschuss III

 

 

Ritter_MartinRitter, Martin
Mitglied Widerspruchsausschuss III

 

 

Grotheer_AxelGrotheer, Axel
stv. Vorsitzender
Widerspruchsausschuss VI

 

Beeskow_EvaBeeskow, Eva
stv. Vorsitzende Widerspruchsausschuss VII

 

 

MitullaMitulla , Gisela
Mitglied Widerspruchsausschuss VIII